Besuch des Jahreskonzerts der Fidelia Wormersdorf

dsc03760Am vergangenen Wochenende fand das alljährliche Jahreskonzert der Fidelia Wormersdorf statt. Gleich zehn Flüchtlinge aus Afghanistan und dem Irak durften dank Freikarten der Veranstaltung beiwohnen und erlebten ein unvergeßliches Konzert. „Ich liebe Musik“ war von den Flüchtlingen zu hören und natürlich kannten sie auch bekannte Stücke wie Titanic oder Romeo und Julia und das eine oder andere Stück aus dem mitreißenden Medley der Rockgruppe Queen. Für alle war dieser Abend eine willkommene Abwechslung aus dem sonst gerade im Winter oftmals tristen Alltag eines Flüchtlings.

Schwimmkurs für Flüchtlinge

img_20161112_183916_resizedAm 12.11.2016, fand der Startschuss für insgesamt zwei Nichtschwimmerkurse für Flüchtlinge im Monte Mare in Rheinbach statt. Insgesamt gibt es einen Kurs für Kinder und einen Kurs für Erwachsene. Alle Kurse waren innerhalb weniger Zeit ausgebucht, obwohl jeder einen eigenen Kostenbeitrag dafür zahlen musste. Die restlichen Kursgebühren werden über den Kreissportbund Rhein-Sieg e.V. und den Förderverein der Flüchtlingshilfe getragen. Das Monte Mare Rheinbach stellte zwei kostenlose Plätze zur Verfügung. Wir freuen uns, den Flüchtlingen das Schwimmen beizubringen, da auch dies wichtig für eine Integration in die Gesellschaft ist, denn Freizeit und Sport verbindet. Alle Schwimmer hatten an ihrem ersten Tag großen Spaß und freuen sich auf die nächsten Stunden.

Informationsveranstaltung auf dem Campus Rheinbach war ein Erfolg

Info_Campus_RheinbachAm 7. März fand eine Informationsveranstaltung zum Thema „Wege zur Aufnahme eines  Studiums in Deutschland: Erste Informationen für Flüchtlinge“ in Zusammenarbeit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und des Flüchtlingshelferkreises Rheinbach statt.

Die Veranstaltung war sehr gut besucht. Interessierte erhielten zu folgenden Schwerpunkten Informationen:

  • Angebote der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
  • Voraussetzungen: Wer kann in Deutschland studieren?
  • Studienmöglichkeiten in Deutschland
  • Anerkennung von Zeugnissen und Studienabschlüssen
  • Alternativen zum Studium
  • Ansprechpartner und Hilfestellungen

Die Veranstaltung fand in englischer Sprache mit Übersetzung ins Arabische statt.

Helfer gesucht!

Der Flüchtlingshelferkreis sucht dringend Helfer für folgende Aufgaben:

  • Eine Person, die regelmässig Dienstags und Donnerstags von St. Augustin oder Bonn ab 14.30 Uhr nach Rheinbach fährt und bereit wäre, 2 oder 3 Personen
    mitzunehmen;
  • Eine Person, die bereit wäre, eine Hausaufgabenbetreuung für Flüchtlingskinder  zusammen mit deutschen Jugendlichen 1-2 mal wöchentlich nachmittags  durchzuführen;
  • Eine Frau, die bereit wäre, eine junge syrische Frau zu einem männerfreien Sportangebot mitzunehmen;
  • Mehrere weibliche Übersetzer (kurdisch, arabisch, farsi), die gelegentlich zu Arztbesuchen begleiten können.

Bitte melden Sie sich beim Flüchtlingshelferkreis (info@fluechtlingshilfe-rheinbach.de)

Rosenaktion der Rheinbacher Flüchtlinge

Rosenaktion Rheinbacher Föüchtlinge

Foto: Gerda Saxler-Schmidt

Mitte Januar haben zahlreiche Flüchtlinge in der Rheinbacher Hauptstraße 500 Rosen als Dankeschön für Ihre herzliche Aufnahme an Passanten verteilt. Nigel Keen, selbst Mitglied im Flüchtlingshelferkreis: „Sie haben die Idee gehabt, alles organisiert, 500 Rosen gekauft und selbst bezahlt“, erklärt er. „Sie wollen damit zum Ausdruck bringen, dass sie für die Aufnahme und das Verhalten der Menschen in Rheinbach dankbar sind. Mit den Rosen wollen sie den Bürgern, der Stadt und der Verwaltung danken, dass es ihnen hier so gut geht.“

Unser Stand auf dem Rheinbacher Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt_2015Tolle Aktion auf dem Rheinbacher Weihnachtsmarkt: Flüchtlinge unserer Stadt bereiteten voller Freude internationale Köstlichkeiten zu. Die Dekoration gestalteten Flüchtlingskinder der Grundschule Sürster Weg und die Montagsbastelgruppe des Helferkreises. Jugendliche des Helferkreises backten mit den Flüchtlingskindern leckere Plätzchen. Alle hatten Spaß an den Vorbereitungen-das ist gelebte Integration. Die Besucher unseres Standes waren begeistert und sehr interessiert an der Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.“